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Die Mühle von Issert
Besuchen Sie die restaurierte Mühle von Issert !

Der Historiker hat entdeckt, dass man den Mühlstein schon 1200 auswechselte... Wie lange vorher drehte er wohl schon dort am oberen Ende von Issert, den nährenden Roggen für die Einwohner mahlend ? 

1950 wurde die Mühle stillgelegt. Aber die junge Generation verhinderte, dass das Unwiederrufliche geschah. Sie wurde restauriert, das Dach neu gedeckt, wieder in Stand Gestellt und heute zur Freude der Besucher mahlt sie wieder so wie früher Gramm um Gramm das Mehl, dass Sie mitnehmen dürfen.

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Oppikofer Gapany Alexandra (Details)
Die Brotöfen
Zahlreiche Brotöfen blieben erhalten und wurden restauriert.

Während die Brotöfen im Hauptort bei den Bächern eine Veränderung durchgemachten, haben viele Dörfchen ihre Brotöfen erhalten, unterhalten, restauriert und sie werden mehrmals jährlich eingefeuert.

Am rechten Ufer der Dranse finden wir die Öfen von La Rosière, Reppaz und Commeire. Am anderen Hang : Chez-les-Reuses, Soulalex, Verlonne und Prassurny und, entlang der Dranse : La Douay, Somlaproz und les Arlaches.

Man nennt diesen Dorfofen "four banal". Banal ist eine entfernte Referenz an das mittelalterliche Recht. Ban bedeutet "zwingend". Der "four banal" war der obligatorische Ofen, den der Landvogt bauen liess. Nirgendwo sonst durfte man sein Brot backen. Der Hauptgrund war der Feuerschutz. Das Feuer war der gefürchtete Feind in den au Holz gebauten Dörfchn. In den vergangener Tagen gab es zum Löschen nur Wasser, welches in Eimern aus dem Brunnen geholt werden musste. Oftmals war es zu Hause gebackenes Brot, das eine Feuersbrunst auslöste, Haus um Haus ergriff und ganze Dörfer zerstörte.

Der Maibaum von Praz-de-Fort

Die Aufrichte des Maibaumes in Praz-de-Fort, eine lebendige Tradition, ein Symbol der Freiheit und Solidarität.

Von fernem keltischen Ursprung, während der Revolution als Zeichen der Freiheit eingepflanzt, wurde der Maibaum noch anfangs letzten Jahrhunderts in mehreren Dörfern unserer Gegend aufgestellt.  

Dieser verloren gegangene Brauch auferstand in Praz-de-Fort im Jahre 1944 und blieb bis heute erhalten. Am ersten Sonntag im Mai wird eine Tanne von edler Länge auf den Dorfplatz gebracht. Man lässt ihm einige Äste an der Spitze, die von einer Fahne überragt wird. Man Bemerke, dass diese Fahne sowohl schweizerisch wie walliserisch sein muss, um daran zu erinnern, dass man in diesem Land kein Schweizer sein könne, ohne zerst von seinem Kanton zu sein.  

Dieser "Mai" genannte Baum, wird mit Manneskraft von der Bruderschaft und ihren Freunden aufgerichtet. Die Technik hat sich bewährt und die Geschichte des "Mai" ist reich an windigen wie verregneten Jahren, Schnee wie Sonne. Es gab sogar einen Mai, grösser als die anderen, den man in der Vertikalen nicht mehr stabilisieren konnte, auf die andere Seite kippte und beim Fallen zerbrach. Ein anderer, diente dem Dort als Blitzableiter und wurde in einem Sommergewitter von Blitz geköpft.

Botanischer Alpengarten Flore-Alpe, Champex-Lac

Der botanische Garten bietet eine grosse Auswahl an heimischer Flora und aus benachbarten Regionen sowie der europäischen Bergwelt und ferneren Gegenden.

Der botanischer Alpengarten "Flore-Alpe" liegt auf 1520 m Höhe am Fusse des Südhanges des "Catogne", in der Gemeinde Orsières, am östlichen Rand des Mont-Blanc Massives.  

Ein verzaubernder Ort, von Weglein übersät und Bächlein, die sich durch das Gestein schlängeln, wo kleine Brücken die Weiher überspannen. Der Garten bietet eine herrliche Aussicht über den See von Champex und die verschneiten Bergspitzen des Combins. Da der Grund aus Silliziumsubstrat besteht, erlaubte der Bau von zwei grossen Tuffmassiven und die Kalksteinhalde auch Arten aus kalkreichen Regionen zu kultivieren.

Auf fast 6000 m2 steinigem Boden finden Sie mehr als 3000 Planzen (Arten, Unterarten, Sorten) sowohl aus den Alpen wie aus den fünf Kontinenten, was aus diesem botanischen Garten einen der reichsten der Alpen macht.

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Jardin botanique alpin Flore-Alpe (Details)
Artilleriefestung Champex-Lac

Eine faszinierende Welt, im Herzen des Berges, in eigenartiger Atmosphäre : eine in den Alpen versteckte Festung.

Die Artilleriefestung von Champex-Lac bildet den zentralen Drehpunkt der Befestigungsanlagen in der Grossen-Sankt-Bernhard-Region.

1940 und 1943 erbaut, modernisiert und während des kalten Krieges an einen eventuellen Atomkonflikt angepasst, wurde das Bauwerk von der Schweizer Armee bis 1998 benutzt. Mehr als 600 m ausgehöhlter Stollen im Berg. Total unsichtbar von Aussen, konnte die Festung 300 Mann beherbergen.

Öffnungzeiten :
Mittwoch bis Sonntag, vom 20.06 bis 30.06 und vom 03.09 bis 07.09, um 17 Uhr
Mittwoch bis Sonntag, vom 01.07 bis 30.08, um 14 Uhr und 16.30 Uhr
Besuchen auf Anfrage für Gruppen

Preise :
Kind : CHF 8.-
Student : CHF 10.-
Erwachsene : CHF 14.-
Gruppe : CHF 10.- (ab 10 Personen)

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Office du tourisme de Champex-Lac (Details)
Adresse
  Association Pro Forteresse 1920  Martigny 2   (Details)
  Fort d'artillerie 1938  Champex-Lac   (Details)
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